„Enabling Sustainability“
Nachhaltigkeit und zukunftsfähige Energieversorgung sind meine Themen.
Besonders interessiert mich die weltweite Energieversorgung und die Entwicklung
eines nachhaltigen Finanzsystems.
Schon immer habe ich mich für das interessiert, was man heute als „Nachhaltigkeit“ bezeichnet. Deshalb habe ich mich
früh entschieden, beruflich für Themen und Projekte zu arbeiten, die mir wichtig sind:
- nachhaltige Energie
- nachhaltige Wirtschaft
- nachhaltige Demokratie
Mich beschäftigt, wodurch
Nachhaltigkeit nachhaltig behindert wird und wie sich daran etwas ändern lässt: wirklich nachhaltiges Wirtschaften
möglich und eine menschlichere Gesellschaft realisiert werden kann.
Seit zwanzig Jahren fasziniert mich die Solartechnik und meine erste kleine Solarstromanlage installierte ich noch im
Elternhaus. Mein Zimmer dort versorgte ich zeitweise völlig autark: Wenn bei Stromausfall im Haus alle mit Kerzen und
Taschenlampe umhertapsten, war bei mir Festbeleuchtung, Musik und Fernsehen angesagt. Schon damals erkannte ich, dass
die Sonne einfach die zuverlässigere Energiequelle ist.
Über die Energiefrage bin ich zur Bionik gekommen, mit der
Erkenntnis, dass wir von der Natur mehr lernen können als von all den meisten Ingenieuren: „When technology is master, you
reach desaster faster.“
Geboren (1972) und aufgewachsen bin ich in Franken, mitten in grüner Natur und ganz in der Nähe des Ortes „Solar“, den es wirklich gibt! Heute lebe und arbeite ich mitten in Berlin und dennoch im Grünen - im Tiergarten, der grünen Lunge der Hauptstadt.
Hier bin ich am Puls der Politik, die heute viel zu sehr den Politikern überlassen wird. Die Boulevardisierung der Medien treibt auch die Boulevardisierung der Politik voran. Die Folge: Viele Bürger wenden sich ab, anstatt sich einzumischen und das zu praktizieren, was man Demokratie nennt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“, heißt es im Grundgesetz. Das gilt aber nur dann, wenn wir auch davon Gebrauch machen, anstatt die Lobbies den Lobbyisten zu überlassen.
Vielleicht ist es auch ein sprachliches Problem: Das Wort „Demokratie“ ist leider ein Substantiv und suggeriert, es handle sich dabei um einen stabilen Zustand. Dabei findet Demokratie nur statt, wenn sie von den Betroffenen praktiziert wird - es müsste also ein Verb sein:
demokratieren,
er/sie/es demokratiert
ich demokratiere,
du demokratierst,
wir demokratieren –
jedenfalls sollten wir das.
Bundespräsident Horst Köhler am 23. Mai 2009 in der Rede nach seiner Wiederwahl.
„Im Bundestag schlägt das Herz unserer Demokratie. Die Abgeordneten repräsentieren die Menschen in Deutschland. (...) Grund genug sich einzumischen. Denn die Abgeordneten arbeiten in Ihrem Auftrag.“
Norbert Lammert, Bundestagspräsident (aus dem Faltblatt „Ausblicke“ des Deutschen Bundestages, Juli 2008)